Morada- Infotag 2009 - VortrÄge

 

  11:00

Begrüßung

Herr Potreck
SMB AG


Nach der Begüßung erläutert Herr Potreck den Tagungsverlauf. Er bedankt sich bei den Vortragenden für ihr Engagement und gibt eine kurze Einführung in die Vortragsthemen.
  11:15

Instandhaltung und Störmeldungen bei der Knorr-Bremse AG

Frau Kalisch
Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, Facility-Management/ Instandhaltung, R/GSI 2

Frau Kalisch berichtet über die Einführung von MORADA und den täglichen Einsatz für die Bearbeitung von Störmeldungen. Als Gründe für die Auswahl von MORADA als CAFM-System nannte sie neben einer übersichtlichen und einfachen Bedienung insbesondere die Möglichkeit, Meldungen im HTML-Formular zu versenden. Auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die einfache Anpassung der Software an individuelle Anforderungen hatte die KNORR-Bremse AG überzeugt.
Wichtig im täglichen Einsatz ist die Akzeptanz durch alle Mitarbeiter, also auch durch die hauseigenen Handwerker oder externe Dienstleister. Denn sie werden nun durch automatisch generierte E-Mails über anstehende Aufgaben informiert und tragen deren Erledigung und die erforderlichen Arbeitsaufwände direkt ins System ein. Da jede Aufgabe einen eindeutigen räumlichen Bezug hat, werden Missverständnisse und Rückfragen im Vorfeld vermieden. Zudem gehen keine Arbeitsaufträge mehr verloren. Da auch alle Mitarbeiter immer online den aktuellen Stand ihrer Meldungen sehen, erübrigt sich auch für sie die zeitaufwändige Rückfrage in der FM-Abteilung.
Schrittweise soll nun MORADA auch für Aufgaben im infrastrukturellen Facility Management wie z.B. Umzugs- und Belegungsplanung oder Schlüsselverwaltung eingesetzt werden.

  12:00

Neues aus der Entwicklung

Frau Hülter
SMB AG

Im Mittelpunkt der Vortrages von Frau Hülter standen die Neuerungen der Version 4. Darüber hinaus stellte sie auch einige Individualentwicklungen für einzelne Kunden vor.
Besonders hob sie die neue AutoCAD-Schnittstelle hervor, die u.a. eine Aktualisierung der Plandarstellung auch vom MORADA-Arbeitsplatz ermöglicht. Ein CAD-Spezialist muss nun nach Änderungen der Rauminformationen nicht mehr involviert werden.
In der Instandhaltung bringen Standardmerkmale für Aufträge und Meldungen eine höhere Effizienz bei der Abwicklung von Aufgaben. Arbeitsvermerke dokumentieren den Workflow und sorgen für die notwendige Transparenz.
Für mehr Komfort und Transparenz sorgen auch erweiterte Suchanfragen. So können unter anderem nun auch Zugangsberechtigung grafisch sichtbar gemacht werden oder anstehende Wartungsarbeiten in den Plänen eingetragen werden.
Als Individualentwicklungen stellte sie neben einzelnen Neuerungen für verschiedene Kunden auch umfangreiche Entwicklungen wie die FDH (Fachdatenbank Hochbau) und das Sonderprogramm Endergie für das Land Bayern vor. Für Baden-Württemberg entstand vor Kurzem eine auf SAP abgestimmte Verwaltung von Mietverträgen.
Zum Schluss zeigte Frau Hülter noch Einsatzmöglichkeiten bei der mobilen Erfassung mit einem Smartphone.

  12:30  

Mittagsimbiss

  13:45

Datenaufbereitung und -pflege beim Hessischen Baumanagement

Herr  Hendler
Competence Center CAD, HBM, RNL Nord, Außenstelle Fulda

Das Hessische Baumanagement war mit der Erfassung von über tausend Gebäuden mit einer Gesamtfläche von ca. 3 Mio. Quadratmetern BGF beauftragt. Fast ausschließlich wurde diese Bestandsdokumentation durch externe Büros vorgenommen. Besondere Bedeutung kam daher einem detailliertem Pflichtenheft als Grundlage für alle externen Dienstleister zu. Die Ersterfassung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen.
Herr Hendler erläuterte im zweiten Teil seines Vortrags den Ablauf und die Zuständigkeiten bei Umbauten und Nutzungsänderungen im Immobilienbestand des Landes Hessen. Denn nur durch einen klar festgelegten Workflow können die Datenbestände auch aktuell gehalten werden.

  15:00  

Kaffeepause

  15:15

Aktuelles von der Zentralen Gebäudedatenbank und Visuelles Leitsystem an der Universität Ulm

Heiner Raubold und Christian Layer
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm 

Die Zentrale Gebäudendatenbank in Baden-Württemberg ist schon seit längerer Zeit als Management-Informationssystem im Einsatz. Herr Raubold und Herr Layer erläutern die in jüngster Zeit realisierten Erweiterungen und berichten dann anschaulich über mögliche weitere Einsatzgebiete von MORADA.

Die ZGDB wurde um Lagepläne sowie LUM-Daten (Land-Use-Management) und Kosteninformationen aus SAP erweitert. Im Bestand von über 15.000 Gebäuden soll zukünftig auch grafisch navigiert werden können. Anhand von Navigationskarten demonstrieren Herr Raubold und Herr Layer wie man mit drei Klicks die Informationen zu einem bestimmten Finanzamt erhält und sich zugleich auch den Überblick über die Finanzämter einer Region verschafft.

Auch als Dienstleister für die Nutzer von Liegenschaften wie z.B. die Universität in Ulm stellen sich die Vortragenden mehr visuelle Eingabemöglichkeiten vor. MORADA soll vermehrt als Visuelles Leitsystem eingesetzt werden. Deutlich wird diese Vision anhand der Kartierung aller Schilder auf dem Universitätsgelände. Durch Klicks auf dem Lageplan erhält man nicht nur Sachinformationen zu jedem Schild sondern auch ein Foto bzw. eine Grafik angezeigt.

  16:00  

Fragen, Diskussion